Pornografiekonsum in Kindheit und Jugend
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der pornografische Inhalte jederzeit verfügbar sind. Der Einstieg in den Konsum erfolgt oft früh, nicht selten bereits in der Grundschule. Für Fachkräfte in Kita, Schule, Jugendhilfe und Beratung stellt sich die dringliche Frage: Welche Auswirkungen hat Pornografiekonsum auf die psychosexuelle Entwicklung junger Menschen und wie lässt sich professionell damit umgehen?
Diese Fortbildung bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den Chancen und Herausforderungen des kindlichen und jugendlichen Pornografiekonsums. Im Fokus stehen dabei die kindliche Sexualentwicklung, die Unterscheidung von Sexualität und Pornografie sowie Konzepte sexueller Gesundheit und sexueller Menschenrechte.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der korrelativen Betrachtung quantitativer und qualitativer Konsummuster, gestützt durch aktuelle Studien. Thematisiert werden auch medienassoziierte Verhaltenssüchte, Deepfakes, Plattformlogiken und ihre Relevanz im pädagogischen Alltag. Ziel ist es, medienpädagogisches Know-how mit sexualpädagogischem Fachwissen zu verknüpfen.
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Der Kurs im Überblick
Zielgruppe:
Fachkräfte aus Sozialarbeit, Psychologie, Medizin, Schule und Jugendhilfe
Themen:
• Pornografie & kindliche Sexualentwicklung
• Sexuelle Gesundheit & Menschenrechte
• Selbstreflexion & professionelle Haltung
• Prävention & Intervention
• Medienverhalten, Deepfakes, Plattformdynamiken
• Studienlage zu Konsumverhalten & Folgen
• Medienassoziierte Verhaltenssucht
Schwerpunkte:
• Quantität & Qualität des Konsums
• Sexualisierte Gewalt & Schutzfaktoren
• Pädagogische Herausforderungen
Ziele:
• Fachliche Orientierung im Umgang mit kindlichem Pornografiekonsum
• Sensibilisierung für Risiken & Schutzbedarfe
• Förderung professioneller Handlungsfähigkeit
Methodik:
Fachimpuls, interaktive Reflexionsräume, Fallbeispiele, Brainstorming,
Gruppenaustausch
Format:
Präsenz | halb- oder ganztägig
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