Das wäre eine Headline

Hallo ihr da draußen, ich bin Justus Möllenberg. Ich arbeite als Sexologe, Pädagoge und Referent in Berlin. Wenn mich der Ruf ereilt, auch als Gastdozent.

Mein Arbeitsfeld liegt dort, wo Sexualität, Beziehung, Verhalten und digitale Lebenswelten ineinandergreifen. Mich interessiert der Mensch an jenen Stellen, an denen das Erleben Herausforderungen birgt: wo Lust und Scham, Nähe und Kontrolle, Sehnsucht und Verantwortung, Körper und Sprache miteinander ringen.

Sexualität verstehe ich als einen der dichtesten Erfahrungsräume des Menschseins. Sie ist Leib, Begehren, Resonanz, Geschichte, Kultur und Beziehung zugleich. Sie kann verbinden und verwirren, nähren und gefährden, frei machen und gefangen nehmen. Gerade dort, wo Sexualität irritiert, beschämt oder schwer steuerbar erscheint, braucht sie Sprache und einen klaren Blick.

In meiner Beratung geht es darum, Worte für das zu finden, was bisher diffus, beschämend oder schwer einzuordnen war. Viele Anliegen zeigen sich zunächst als Problem mit Lust, Erregung, Pornografie, Beziehung oder Verhalten. Dahinter liegen häufig feinere Fragen: Was zeigt sich? Was wiederholt sich? Welche Funktion erfüllt ein Verhalten? Welche Form von Verantwortung wird möglich?

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